Keine „Turbo“ – Antwort

565913_web_R_K_B_by_Katharina Wieland Müller_pixelio.deEs gibt Neues in meinem Bestreben meine Vorstellung von meinen Rechten umzusetzen. Als Kampf David gegen Goliat kann man die Sache nicht wirklich darstellen. Aber den Umgang des Ufa-Palastes mit meinem Anliegen kann man wohl als nicht hinnehmbar ansehen. Vielleicht hätte ich mir an Dusty doch kein Beispiel nehmen sollen. Es einfach mal zu probieren. Ich habe im Zusammenhang mit meinem Beitrag über jenen Kinobesuch etwas Neues zu berichten. Wobei was „Neues“ für mich nicht der richtige Ausdruck zu sein scheint. Und die Erfahrung, dass ich ignoriert werde ist mir auch nicht neu.

Ich hatte dem Ufa-Palast eine Email geschrieben in der ich meine Empörung über das Verhalten der Mitarbeiterin zum Ausdruck gebracht hatte und eine Stellungnahme gefordert habe, welchen Hintergrund dieses Verhalten hatte. Das ist jetzt über 3 Wochen her, vor einer Woche habe ich dann nochmals den Inhalt der Email in ein Anschreiben gepackt und nochmals hinzugefügt, dass es bereits eine erneute Anfrage ist, weil die Anfrage per Email nicht beantwortet worden ist. Wie lange dauert denn so eine Beantwortung einer Email? Ich habe noch nicht einmal eine allseits beliebte Bestätigungsmail bekommen. Und eine Mail, dass man noch einige Zeit benötigen würde, erst recht nicht. Auf den Brief kam bis jetzt auch keine Antwort. Muss ich das Gefühl haben, dass ich ignoriert werde? Oder kann ich davon ausgehen, dass die Angelegenheit genaustens geprüft und wer weiß, vielleicht wird ein Entschuldigungsfilmchen gedreht um im Thema zu bleiben. Aber wenn sie nicht antworten, was mache ich dann? Nie wieder ins Kino gehen? Einmal quer durch die Stadt fahren um zur Konkurrenz zu gehen? Um feststellen zu müssen, dass die auch mit einem umgehen wie mit einem Menschen zweiter Klasse. Und dann doch nie wieder ins Kino gehen. Wie viel Geduld muss ich noch aufbringen? Ich meine, die werden sicher noch andere Dinge zu tun haben, als auf Post von mir zu warten und diese dann zu bearbeiten. Soll ich es dann dabei belassen und mich freuen, dass ich Geld spare, wenn ich zu Hause geblieben bin? Und wenn man ganz ehrlich ist, dachte man das äußerst selten, nachdem man den Film gesehen hatte, dass der Film besser war als die zuvor gezeigten Ausschnitte. Es ist doch eher andersrum an den meisten Filmen ist ja die Werbung besser als der eigentliche Film. Und wenn ich dann noch ein bisschen warte, kann ich mir die Filme sowieso im Fernsehen ansehen und zwar für umsonst. Zu Essen kann auch was organisiert werden, dass Angebot kann hier sogar individuell auf mich angepasst werden und wenn ich unbedingt will, kann ich rauf und runter über fünf Stockwerke Aufzug fahren und das sogar ganz alleine.

Jetzt wurde schon mal gefragt, ob ich mit dem Thema nicht an die Presse gehen will. Ein Versuch wäre es doch wert. Vielleicht werde ich es auch versuchen, denn erst mal meine Email zu ignorieren, dann meinen Brief zu ignorieren, empfinde ich auch als Dreistigkeit. Bin ich nicht ein Kunde wie jeder andere auch? Auch wenn ich meistens nur die Hälfte zahle. Erst mal werde ich es noch abwarten und es positiv sehen. Denn auch hier kann man, wenn auch ein wenig erzwungen, einen Vorteil erkennen. So bleibt mir der Film über eine Turbo-Schnecke, die gegen Widerstände kämpft, im Grunde so ähnlich wie in Planes nur mit einer Schnecke anstatt einem Flugzeug erspart. Und ich muss mir das nicht mehr mit ansehen, dass für Schnecken, Flugzeuge Wünsche in Erfüllung gehen, sie an ihre Ziele kommen, nur ich nicht.

(Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

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