Bilker Odyssee 2. … hoffe nicht ∞

Bilker O2Hier ein Beitrag von mir, wie er von Stoiber nicht schöner sein könnte, mal wieder. Mit mir und der Rheinbahn und der Fahrplanauskunft in der Hauptrolle; Ort der Handlung Bilk. Bei genauer Betrachtung ist es nicht nur Stoiber, sondern auch Goethe. Tragik, Spannung, und streng genommen doch  der selbe Verlauf wie beim letzten Mal und ein vorhersehbares Ende. Gott sei Dank kommt aber in diesem Zusammenhang der Tod zu kurz.
Ich bin dann im Schieberollstuhl zum Einkaufen gefahren. Es gibt viele wahnsinnige Ideen die im Nachhinein genial sind. Vorab dies war keine. Der Großeinkauf wurde kleiner, aber nicht klein genug, dass ich nicht mehr fürchten wollte nach vorn oder nach hinten zu kippen. Aber mal von Anfang an:

Nachdem der Rollstuhl kaputt war, tun sich ganz neue Wege oder Mittel auf. In diesem Falle Nahverkehrsmittel. Normalerweise fahre ich erst einmal gemütlich zum Hauptbahnhof, danach nehme ich den 725 Bus zum Kirchplatz und danach wiederum zu Fuß zu Real und alles nur, weil ich mit der S-Bahn, die am Hauptbahnhof losfährt und vorm Real anhält aufgrund der äußerst praktischen Haltestellenkonstruktionen nicht fahren kann.  Beim Bus auch eine Spannungskurve, da er nur alle 20 Minuten fährt, weiß man nie wieviele noch die Idee hatten, ihn zu benutzen. Dann kann es noch sein, dass es ein Uraltmodell ist und er dadurch keine Rampe hat. Dann gibts noch 2-3 Modelle, es soll mich bitte keiner fragen, wieso, die Busfahrer können es mir auch nicht erklären, da sind die Rampen vorhanden, aber mit dem Boden verschraubt. Sollte eine Rampe vorhanden sein und die auch nicht verschraubt, so ist es spannend, ob der Griff an der Rampe nicht so verdreckt oder verrostet oder was auch immer das Problem da sein mag, dass man ihn hoch kriegt, um die Rampe ausklappen zu können.

Die Schieberollstuhlsituation macht Straßenbahnen möglich. Da spart man sich die 20 Minuten-, die Rampen- und die Fußwegproblematik. Das spart alles Zeit und Zeit konnte ich ja gut gebrauchen, schließlich sollte noch ein Rollstuhl zur Reperatur abgeholt werden. Also habe ich mir am Abend die Verbindungen angeguckt, mir rausgesucht welche Bahn es werden soll und wo ich aussteigen muss. Laut Auskunft im Internet, sollte ich mit der 706 fahren, bis zum Steinberg und da umsteigen in die 706 und bis zum Bilk S-Bahnhof fahren. Soweit die These der Rheinbahn. Ich habe mich nicht gerade verschrieben, diese Bahn fährt so einen komischen Wendekreis und man steigt an der Endhaltestelle aus und geht um die Ecke und steigt noch mal dort ein und findet dann raus, dass man ein bis zwei Haltestellen vor der Endhaltestelle hätte aussteigen können, weil man zuvor an den selben Haltestellen vorbeifuhr. Großzügiger Wendekreis halt.

Da fährt man und es wackelt, U-Bahnen fahren viel sanfter muss ich zugeben, und mein Schieberollstuhl und ich, für uns beide ist es immer wieder wie beim ersten Mal, höchstens zufriedenstellend und das nur bemüht. Auf jeden Fall bekomme ich einen halben Herzinfakt, zucke immer, manchmal schreie ich auch auf und dann die Haltestelle Bilk S-Bahnhof. Leider hält hier die Straßenbahn auf der Straße und ein Aussteigen ist nicht möglich. Also fahre ich bis zur nächsten Haltestelle und dann kommt die Durchsage, kam mir etwas bekannt vor, „Kirchplatz“.  Positiv gesehen war die Gefahr sich zu verlaufen nicht mehr gegeben. Bilanz des Ausfluges, viel an der frischen Luft gewesen, wieder mal neue Ecken in Düsseldorf besichtigt und ein gutes Gefühl, für die Fahrauskunft im Internet kein Geld ausgegeben zu haben und trotzdem verhärtet sich bei mir der Eindruck, dass die Fahrplanauskunft ihr Geld nicht wert ist.

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