Pleiten, Pech und Adventskränze

619352_web_R_K_by_angieconscious_pixelio.deOh du fröhliche…. Ich bin aber nicht fröhlich. Ich habe kein Grund fröhlich zu sein, heute. Da fährt man heute morgen noch ganz hecktisch, vor der Arbeit, zu Real, weil es da Adventskränze gibt. Jetzt sollte es diese Woche bei Aldi auch Adventskränze geben, hatte ich im Prospekt gesehen, aber die hatten einen Durchmesser von 50 cm und das für 20 €. Davon mal abgesehen, dass es komisch auf meinen Tisch ausgesehen hätte, so ein riesen Kranz, habe ich mich zusätzlich darüber lüstig gemacht, dass ich bei den Mahlzeiten die Wahl hätte: Kranz oder Kind. Ich habe geschwitzt bei dem Transport dieses Kunstwerkes und ich muss zugeben, so häßlich ist er nicht, ich habe schon einen ganz schönen gekriegt. Am Wochenende wollte ich vielleicht backen und wollte Puderzucker kaufen, soweit der Plan. Aber Puderzucker war aus. Ich finde es immer wieder faszinierend , dass die Adventszeit, Weihnachten, Ostern wohl überraschend für die Geschäfte kommen. Durch diese spontanen Ereignisse können sie gar nicht schnell genug reagieren. Wie soll man dann noch wissen, dass dann die Menschen mehr backen wollen und deshalb vielleicht mehr Backzutaten kaufen, dass ist einfach nicht vorhersehbar. Und konsequent ist der, der von Jahr zu Jahr nicht dazu lernt.

Also entschied ich mich nach der Arbeit noch zu Aldi zu gehen. Da standen die riesen Adventskränze und waren auch sehr schön, aber einfach zu riesig. Auf dem Schild stand: „Adventskränze groß“. Was soll ich dazu sagen? Bei genauer Betrachtung stimmte es ja auch. Trotzdem bekam ich ein ungutes Gefühl und dann: „Ach Nö“. Daneben stand ein Wagen mit „Adventskränze klein“. Doppel „Ach Nö“, wenn nicht sogar dreifach. Es wäre nicht nur einfacher gewesen ihn nach Hause zu transportieren, nein die Kränze waren auch billiger und die Auswahl war größer. Im Nachhinein muss ich immer noch sagen, dass mein Kranz zuhause nicht hässlich ist, aber die bei Aldi waren hübscher dekoriert.  Es war schwierig, nicht zu fluchen und trotzdem habe ich mich so mitgeteilt, dass ich mir aller Blicke sicher sein konnte. Dabei bin ich immer so unauffällig, verdammt.

Die Adventszeit hat noch nicht mal begonnen und schon ärgert sie mich. Vielleicht wird es ja in den nächsten Tagen und Wochen besser, wenn nicht habe ich zumindest etwas, wovon ich mich an Weihnachten erholen kann.

(Foto: angieconscious  / pixelio.de)

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