2013 war…

412313_web_R_K_by_Robin Backes_pixelio.de…beflügelnd. Vielleicht klingt das zu pathetisch, aber im Grunde war es so. Man setzt sich Ziele. Einige Ziele habe ich erreicht, andere wiederum nicht. Ein Ziel erwies sich als rückläufig, so entfernte ich mich wieder ein Stück von meinem Geburtsgewicht. Weiter habe ich Ziele erreicht, Chancen bekommen, die ich nicht zum Ziel erklären gewagt hätte. Ich habe jetzt einen Job. Ich habe mir vorher natürlich vorstellen können, dass es eine gute Sache ist, einen Job zu haben, eigenes Geld zu verdienen, eine Aufgabe zu haben, aber das ein Arbeitsplatz die Seele belebt, habe ich erst erfahren, als es dann soweit war. Dabei habe ich mich noch im letzten Jahr gefühlt überall in Düsseldorf beworben. Überall wo ich hin gekommen wäre, überall wo ich rein gekommen wäre. Und es sah zwischenzeitlich sehr düster aus. Ich sah mich schon in einer Umschulungsdauerschleife. Denn ohne Praktikumsplatz, kein Abschluss. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht mal an eine Anstellung gedacht. Weiter ergab sich die Chance für dieses Sprachrohr und ich wusste nicht, welchen Weg ich mit dem Blog gehen will und um ehrlich zu sein weiß ich es bis heute nicht. Aber vielleicht ist dies eine weitere Chance, dadurch habe ich noch weiter die Möglichkeit mich nicht festzufahren und noch viel weiter zu entwickeln.

2013 war vielleicht besonders, aber im Grunde ist mir schon längere Zeit aufgefallen, dass ich mich nicht beschweren kann. Wenn man zum Beispiel meinen Sohnemann betrachtet, er wächst und gedeiht. Und auch wenn ich ganz oft meckere und Ansprüche stelle, so weiß ich doch, dass ich im Grunde ganz viel Glück habe und nicht so viel beanstanden kann. Auch durch die Assistenz die Möglichkeit zu haben, eigenständig zu leben, nach eigenen Vorstellungen, hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet. Mittlerweile glaube ich, dass nichts unmöglich scheint. Und trotzdem ist noch einiges zu erledigen. Im Grunde, und jetzt spricht die Buchhaltung aus mir, ist sehr vieles im Leben wie der Umgang mit Rechnungen. Man kann sie sofort bezahlen, sich mit ihnen auseinander setzen, die Beträge somit optimieren. Aber wenn man sie liegen lässt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie in geballter Form wieder kommen. Als ich anfing vor einigen Jahren aufzuräumen war das Zahlen der Rechnungen am einfachsten. Der übertragene Sinn blieb dabei bestehen und ich erwies mich als zu feige, um mich damit auseinander zu setzen. Es häufte sich sogar noch mehr. Irgendwann musste ich einsehen, dass Ignorieren keine Lösung ist und es mussten einige Entscheidungen getroffen werden. Und jetzt ist dieser Prozess bei weitem noch nicht abgeschlossen, aber diese Fratzen der Vergangenheit verlieren immer mehr an Farbe und bestimmen nicht mehr über mich und mein Leben. Und ich gewinne Durchhaltevermögen aus der Erkenntnis, dass frühzeitiges Erkennen und Beseitigen von Problemen eine heutige Auseinandersetzung erspart hätte.

Was ich mir für die Zukunft wünsche. Eigentlich wäre zu behaupten, wunschlos zu sein übertrieben, aber ich hoffe, dass es sich so weiter entwickelt, wie es in 2013 begonnen hat. Die meisten meiner Wünsche sind in irgendeiner Form bereits in Angriff genommen. Deshalb hoffe ich eher, dass sie gut umgesetzt werden können und meiner Ungeduld zuliebe hoffentlich schnell. Aber zusätzlich wäre natürlich schön sich dem Geburtsgewicht wieder anzunähern. Ich würde so gerne in die knapperen Klamotten, die ich mir dieses Jahr gekauft habe wieder hinein passen, ohne das was reißt. Dem Blog wünsche ich , dass er natürlich seine derzeitigen Leser halten kann und neue dazu gewinnt, aber viel mehr wünsche ich ihm, dass er nicht mehr ganz so viel Geduld mit mir aufbringen muss. Und seinen Lesern wünsche ich, dass sie das kommende Jahr und die weitere Zukunft bewusst schätzen und genießen können.

(Foto: Robin Backes  / pixelio.de)

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