Ein Tag im Zeichen „MIST“

80560_web_R_by_Jürgen Acker_pixelio.deNein, ich werde jetzt nicht berichten, dass ich heute „Bernd das Brot“ gesehen habe, wobei finde ich super. Und bei so zwei nervigen Mitbewohnern kann man das in irgendeiner Form verstehen. Aber ich glaube das Problem rührt von einer Grundeinstellung oder vielleicht doch nicht. Die alte Frage was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Hat man schlechte Laune von Natur aus an manchen Tagen oder entsteht die schlechte Laune als Konsequenz aus der einen oder andern wahnsinnig machenden Gegebenheit?

Hier ein paar persönliche Beispiele. Grade nach dem Anziehen muss ich feststellen, dass meine schwarze Hose weiße Sprenkel hat und ich sehe aus als ob man mich … hätte. Schön wärs. Dabei ist es nur das Waschmittel, was sich beim letzten Waschgang verewigt hat. „MIST“.

Wenn wir schon mal über Wäsche sprechen. Dann findet man eine Pfütze auf dem Laminatboden, weil die Waschmaschine nicht richtig geschleudert hat. Und der Laminatboden erweist sich im Nachhinein als ähnlich saugfähig wie die tropfenden Handtücher. „MIST“.

Dann versucht man einen neuen Hintergrund für seinen Blog zu finden, stellt irgendwas ein, was richtig gut ist, merkt nach dem Abspeichern, dass es komplett anders angezeigt wird, als man es wollte. Und es gibt noch nicht Mal einen Weg zum ursprünglichen Design. Falls sich jemand gewundert hat, dass der Blog gestern in sämtlichen Khakivarianten erstrahlte. Eigentlich wollte ich nur das haben, was ich heute habe. Aber ein vor oder zurück erschien lange Zeit nicht möglich. „MIST“.

Aber dass sich Technik gegen mich wendet, ist mir nicht mehr neu. Also ist das schonmal kein guter Tag, um das Tablet in die Hand zu nehmen. Im Büro geht’s dann weiter. Kennt man das, wenn man über eine Formulierung länger nachdenkt, erscheint einem die falscheste Variante immer noch richtig? Wie heißt es „Informationen auf www. xy“ oder „unter“? Zum aggressiv werden. Also googeln, wie immer googeln. Und da, das allwissende Google stößt auch an seine Grenzen. „MIST“.

Man beeilt sich von der Arbeit nach Hause, weil der Sohnemann heute früher kommt. Zieht im ersten Moment nicht die Jacke aus und muss sich von der kleinen Nervensäge anzicken lassen, dass er hätte warten müssen, wenn er früher gekommen wäre. Hier wohl nicht „MIST“, hier wohl Erziehungsfehler.

Also wie ist das nun? Sind das nur Kleinigkeiten, die man übersehen sollte? Ein großes Stück Schokolade essen oder dem Karma ein Opfer bringen? Nicht immer ist alles happy und um Gottes willen ich bin nicht immer nur glücklich. Nein, manchmal möchte ich auch schreien. Aber Google und die Waschmaschine, und das ist nur ein Beispiel, haben keine Ohren. Und der Sohnemann, der hat kein Ohr dafür. Ein großes „MIST“ auf heute und ein „besser“auf morgen.

(Foto: Jürgen Acker / pixelio.de)

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