Zu aktuellen Entwicklungen

246888_web_R_K_B_by_A.Dreher_pixelio.deAngesichts der immer stärker werdenden Gefahr, die von der Radikalisierung des Islams ausgeht, wird nicht nur ein gemeinsames Miteinander bedroht, sondern auch friedlebende Moslems unter den Generalverdacht des Terrors gestellt. Es kann nicht angehen, dass die Lösung für dieses Problem eine Rückbesinnung auf eine längst widerlegte Weltanschauung, die engstirnig, primitiv und unüberlegt ist. Auch wenn solch eine Argumentation auf der Hand zu liegen scheint, so ist dies ein großer fataler Irrtum. Es liegt an uns allen diesem entgegen zu wirken. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft in mehrere Lager gespalten wird, die nichts füreinander übrig haben außer Verachtung, Respektlosigkeit und Ignoranz. Wobei die Meinungsfreiheit ein Grundpfeiler der Demokratie ist. So soll jeder das Recht haben, seine Meinung frei zu äußern. „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“, was Kant vor 200 Jahren schon sagte, ist heute so wichtig wie eh und je. Ein respektvoller Umgang miteinander ist Grundvoraussetzung für eine Willkommenskultur, die offen ist für die Identität jedes Einzelnen.

Deutschland ist Vielfalt, nicht Pegida oder wie es sonst kommunal heißen mag und trotzdem muss eine Entwicklung, die eine Pegida hervorbringt, ernst genommen werden. Denn im Kern ist rechtes Gedankengut ein Symptom der Krankheiten innerhalb der Gesellschaft. Gemeinsam müssen wir an einem gesellschaftlichen Frieden arbeiten und gewalttätige Mittel sowie Rassismus stehen zu diesem Ziel im Widerspruch. Wie kann man diese Entwicklung aufhalten? Mithilfe von Aufklärung: nicht mehr frei nach dem Motto „was der Bauer nicht kennt, das fürchtet er“. Eine solche Redewendung passt auf den modernen Menschen in dieser Gesellschaft nicht mehr und wahrscheinlich auch wenn man sich das nicht eingestehen will auch in keiner anderen, das Handeln des modernen Menschen ist nun geprägt von Neugier, Verständnis und Besonnenheit. Kultureller Austausch: von dem alle profitieren und in ihrer Weiterentwicklung gestärkt werden. Und Prävention: und nicht nur wenn es gerade mal aktuell und akut ist, sondern kontinuierlich müssen die Sorgen und Ängste aller Menschen ernst genommen werden. Wir müssen allen Menschen Perspektiven aufzeigen und bieten, damit sie weder dem Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit, noch dem Fanatismus verfallen.

(Foto: pixelio.de/ A. Dreher)

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