Von lieb bis stürmisch

700549_web_R_K_B_by_günther gumhold_pixelio.deIch mache es kurz und schmerzlos: Es ist ein Sturm der Liebe Text. Wer ihn nicht lesen will, soll es lassen. Aber ich finde, in aller Bescheidenheit, wer ihn nicht lesen wird, wird etwas verpassen. Habt ihr Charlotte gesehen? Habt ihr Charlotte gesehen? Jetzt, wo die Folgen vor 10 Jahren parallel mit den aktuellen laufen, ist es noch gruseliger als ich es in Erinnerung hatte. Wenn man die alte Charlotte von damals sieht und die Charlotte von heute. Und jetzt ist sie ja gerade aus Afrika zurückgekommen, das ist der absolute Tiefpunkt. Was soll das? Ist Mona Seefried zu dem Zeitpunkt schwanger gewesen, oder was sollen diese Zelte in Naturfarb-Optik? Furchtbar, furchtbar, furchtbar. Ich muss zugeben, ich mochte Charlotte am Anfang gar nicht. So eine überhebliche Mutti mit Vergangenheit, aber ohne Rückgrat. Ich weiß, sie sollte liebevoll sein, aber irgendwie das, was sich Werner und seine damalige Gespielin Cora alles mit ihr erlaubt haben und dass sie alles geglaubt hat, was gesagt wurde, nervte mich. Und auch der Aufstieg zur Heiligen war für mich nicht nachvollziehbar. Heilig wird doch nicht der gesprochen, der am wenigsten Widerstand leistet. Und so kam sie mir vor, wie ein Blatt im Winde, eine Mutti halt. Anstrengend und wenig inspirierend.

Ich weiß nicht in welcher Folge es genau war, dass sie wiederkam, müsste man jetzt in Zukunft in den vergangenen Folgen, was für eine Formulierung, sehen, wieso sie sich so verändert hatte, aber es ist genial. So stelle ich mir einen Frauentyp vor, den ich in einer Serie sehen will. Ich meine nicht nur das Optische, sie hatte plötzlich dann auch mehr Schwung, mehr Ehrgeiz, mehr mitdenken, statt mitfühlen. Mehr Mumm halt. Dieser Frau kann mann (ja, das ist beabsichtigt) fast schon nicht mehr das Wasser reichen. Einfach super, ich bin begeistert. Das hat mich so fasziniert, dass ich sogar recherchiert habe, wie es dazu wohl kam. Ob Mona Seefried auf Hungerkur gesetzt wurde oder wie das sonst erklärt werden kann. Sie hatte wohl von sich aus sehr viel abgenommen, ihre Ernährung umgestellt und hauptsächlich verzichtet sie auf Kohlenhydrate. Und dann dachten wohl auch die Produzenten, dass man mehr daraus machen könnte. Und so wurde auch absichtlich der Charakter Charlottes energischer gestaltet. Was für ein Gewinn auch für die Serie und mögen wir unsere Charlotte nicht jetzt lieber als vorher? Nun ja, Pech in der Liebe hat sie immer noch und sie vertraut auch Leuten, bei denen man als Zuschauer nur noch mit dem Kopf schütteln möchte. Aber jetzt ist sie halt nicht so dummbatzich, sondern jetzt kauft man das einer Frau ab, die vertrauen kann, weil sie mit sich selbst im Reinen ist. Das ist auch das Besondere am inneren Glück, dass man nicht hinter allem eine böse Intrige vermutet. Auch wenn es hier sicher zu Charlottes Nachteil ist.

Was kann ich oder auch andere von Mona Seefried lernen? Es war übrigens sehr schwierig die ganze Zeit zu schreiben Seefried und nicht Saalfeld, und daher schlage ich vor, es wird demnächst ein Kompromiss gemacht und sie wird in Seefeld umbenannt, damit ich mir das auch leichter merken kann. Nur mal hier an der Stelle ein Vorschlag meinerseits. Aber Spaß beiseite, was bedeutet das, was ich beobachten kann für mich. Das Sturm der Liebe Team will bewusst oder unbewusst seinen Zuschauern zeigen, der, der schlank ist, ist dynamisch und erfolgreich. Das ist jetzt nicht so das, was ich hier für mich rausnehmen will. Was ich hier für mich rausnehmen will und das empfehle ich allen anderen da draußen, habt keine Angst vor dem Alter. Es lohnt sich immer an sich selbst zu arbeiten und es ist nie zu spät sich zu verändern, neue Wege zu bestreiten, sein Leben zu genießen und was sonst noch immer die Charlotte ab 20… auszeichnet.

Man sieht ich bin ein Fan, einzig an Disziplin mangelt es mir. Ich könnte nicht auf Kohlenhydrate verzichten, ich lebe für und wegen Kohlenhydraten. Ich habe Respekt für jeden, der auf Kohlenhydrate verzichtet, so wie Mona Seefried, wirklich meinen größten Respekt. Und ich denke auch nicht, dass irgendeiner um mich herum, möchte, dass ich auf Kohlenhydrate verzichte. Und ich denke, trotz der Wunderwaffe gegen Stimmungsschwankungen bin ich manchmal schwierig zu akzeptieren. Dann, glaubt mir, will man gar nicht wissen, wie es wäre ohne Kohlenhydrate.

(Foto: günther gumhold/pixelio.de)

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