Facebookerfahrung die 1.

Screenshot_2017-04-25-18-11-16Wie der Titel schon sagt oder ahnen lässt, ich plane Fortsetzungen. Noch bin ich des Themas nicht müde, sagen wir es mal so. Ob es jetzt eine never-ending-story sein wird, ich weiß es nicht. Es tummeln sich ja äußerst interessante Menschen im Internet, in diesem Fall auch bei Facebook. Man hat immer den Eindruck, da sind nur Perverslinge und Idioten. Aber man sagt ja auch, dass es nur so wirkt, weil die Menschen plötzlich mehr Möglichkeiten haben durch ihre Anonymität. Ich glaube, dass es einfach so sein muss, dass eine große Masse ohne Klasse sich die Blöße gibt. Ja, ich weiß was ich da gerade geschrieben habe. Der Satz entstand in meinem Mund, bevor ich ihn gedacht habe. Der Grund ist, warum ich ihn trotzdem geschrieben habe ist der, dass er das ausdrückt was ich meine und ich glaube auch, dass es nicht jeder tut, aber dass der eine oder andere sein Ding einem gerne zeigen würde, aber es schickt sich nicht. Ist das nicht sogar verboten? Im Internet gibt es diese Hürde nicht.

Nun ja, ich bin nicht so schüchtern wie ich aussehe. So niedlich, vielleicht erst auf den zweiten Blick, oder andersherum, ich weiß es nicht. Ich wollte das auf jeden Fall einmal versucht haben, mit all seinen Konsequenzen und Nebenwirkungen. Vielleicht schreibe ich auch mal einen Text darüber, dass man Männer aus dem Internet in Schubladen stecken kann. Noch habe ich nicht genug Überblick, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Komplimente ich immer bekomme. Für das wie hübsch ich doch wäre, könnte ich schon fast einen Zähler einrichten. Warum ich das nicht tue, liegt übrigens daran, dass ich es deprimierend finde, wenn der Zähler schneller steigt, als der auf meinem Blog. Übrigens danke fürs Klicken. Es ist doch so, hübsch zu sein, ist doch keine Leistung und gute Texte zu schreiben umso mehr. Und da vergeht das noch mit dem hübsch. Davon mal abgesehen, dass ich das gar nicht so nachvollziehen kann.

Gut. Kommen wir zu meiner ersten Erfahrung. Ich habe mich darüber lustig gemacht, dass es doch lustig wäre, ich weiß doppelt gemoppelt, klingt aber dadurch sehr viel lustiger, wenn die erste Erfahrung schon die letzte wäre. In dem Sinne, nicht, dass mich das Internet abgeschreckt hätte, sondern dass es keine weitere Notwendigkeit gegeben hätte noch zu suchen, weil es schon hätte werden können. Nun ja. Lange Rede, kaum Sinn – er wurde es nicht, aber mit ganz viel Höhen und Tiefen dabei. Was habe ich falsch gemacht? Ich meine ich hatte meine Anforderungen schon runter geschraubt. Was erwartet man schon? Man hört ja so komische Sachen über Leute aus dem Internet, dass man förmlich angestachelt wird, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen. Und ist es nicht in der Realität genauso? Die Sache mit den Fröschen, die meine ich. Und dann hätte ich den Volltreffer landen können, einmal im Leben Glück zu haben beim ersten Anlauf. Das wäre zu schön gewesen, um wahr zu sein. Ich hätte es nicht zu hoffen gewagt. Ihr wisst ja, der Mann ohne Namen, hatte in der Vergangenheit sehr viele Kreativität bewiesen, um mich zu desillusionieren.

So. Soweit die Theorie. In der Praxis erwies ich mich als nicht ganz so geschickt. Und ich fragte mich, ob das niedlich rüber kommt oder abstoßend. Er selbst war unheimlich niedlich. Ich meine, eine Antwort wie: „Schön, dass du dich meldest.“ Das ist schon niedlich oder? So unsicher. Das erinnerte mich an irgendjemanden und vielleicht klingt das zu philosophisch, aber ist die Unsicherheit eines Menschen, in einer Welt die nach Perfektion strebt, nicht etwas Wundervolles? Vielleicht schon, in dem speziellen Fall kann ich sagen: Nö! Musstet ihr auch in der Schule Brecht lesen? Ich finde die Idee, dem Ausgang der Geschichte vorzugreifen irgendwie reizvoll, und mir ist schon des öfteren aufgefallen, dass ich auch dazu neige. Aber zurück zur Geschichte. Er war also schüchterner und ich fand das ganz süß. Irgendwie kam dann auch das Thema Sex auf den Tisch. Jaa.. Ob ich den theoretisch haben könnte. Es ist schon sehr interessant, sich Gedanken über Denkweisen zu machen, und dabei gibt es ganz viele Ansätze. Da meinte jemand, er würde es wissen wollen, weil er ein Hochsensibelchen ist und nicht nur seinen Spaß haben will. Dann, das komplette Gegenteil davon, dass jemand nicht so viel Mühe haben will, mit umständlichen Vorgehensweisen und aufwendiger Rücksichtnahme, dann natürlich der Klassiker: wie kann er denn so was fragen, und das jetzt schon? Und dann noch meine Meinung, dass ich das verstehen kann, weil, wenn man damit keine Erfahrung hat, fragt man sich gegebenenfalls schon, was für einen Einfluss die Behinderung auf die Sexualität hat. Und das Ganze dann noch als Sprachnachricht, das war der Oberknüller. Ich habe ihm vorher schon erzählt, dass ich ein Kind habe, was die Niedlichkeit seiner Frage schwinden lässt, da man ja spätestens da erkennen könnte, das es irgendwie mal funktioniert haben muss. Aber manchmal ist man nun mal fest dazu entschlossen, die Hinweise nicht zu sehen und manchmal bildet man sich im Nachhinein ein, man hätte die eindeutigen Hinweise erkennen müssen. Wahrscheinlich liegt auch hier die Wahrheit in der Mitte.

 

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