Filmkritik: Don’t Worry, weglaufen geht nicht

Ich habe mir letztens „Don’t Worry, weglaufen geht nicht“ angesehen und anschließend auch eine Kritik gelesen. Den Film fand ich sehr gut. Im Zusammenhang mit der Kritik noch überraschender. Kurz zum Plot: der Film basiert auf einer wahren Begebenheit oder besser gesagt, auf einer Biografie. Der 21-jährige John Callahan wird bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und ist anschließend querschnittsgelähmt. Jetzt könnte man meinen sein ganzer Leidensweg, mit der Behinderung zurecht kommen zu müssen, füllt die nächsten 90 Minuten. Ja, das auch. Ich glaube, so ganz ohne geht es nicht, aber viel interessanter ist auch, dass er Alkoholiker ist und durch die Alkoholsucht wird die Behinderung zur Nebensache, sehr sehr interessant. Natürlich werden Situationen dargestellt, in denen er mit seiner Behinderung klarkommen muss, aber sein Hauptziel ist es ‚trocken‘ zu werden, denn Laufen wird er nicht mehr lernen.

Weiterlesen

Behinderte und Schwarze

661319_web_R_by_Oliver Klas_pixelio.deDas soll jetzt kein Text darüber werden, was die beiden gemeinsam haben. Aber, wie heißen sie aktuell? Ich habe ja schon mal in meinen Texten angedeutet, dass ich keine Ahnung von politisch korrekten Begrifflichkeiten habe und noch weniger gewillt bin, diese zu erlangen.

Ich schreibe da gerade an so einem kleinen Text und beide Begrifflichkeiten kommen vor. Wobei, wenn man das ganze Drumherum betrachtet, sind diese Begriffe am wenigsten schlimm. Ich habe mal gehört für die Behinderten soll mal der Begriff gefallen sein „Menschen mit anderen Begabungen“. Oder waren es Bedürfnisse? Egal. … Oder Menschen besonderer Bedürfnisse? Geht’s mir nur so oder Weiterlesen