Experimentiert

Ich hätte Monk sehen sollen. Aber was solls? Irgendwann kann ich die einzelnen Folgen mitsprechen. Mittlerweile fallen mir sogar nicht zu Ende gedachte Lösungen auf. Stattdessen habe ich aus dem Zufall heraus das Jenke Experiment mir angeguckt. Ohne so einen RTL-Flair geht es wohl nicht, muss man im Fernsehn immer so eine Freak-Show machen? Die Sendung mit dem Experiment war ja sehr bemüht, aber ich hab keine Geduld, für mich reich363346_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.det so was nicht. Ich bin irgendwie dieser Selbsttests leid. Dieses „wie das wohl ist, wenn man im Rollstuhl sitzt“. Mal davon abgesehen, dass man aufstehen kann, gibt es doch nicht das ganze Spektrum zu erkennen. Aber eine andere Frage, die sich mir stellt, ist, ob es dann vielleicht doch Hoffnung gibt. Wenn man allseits bekannte Klischees abdecken kann und wenn das dann noch nicht reicht, dann muss man was einbauen, wie Menschen, die sich gerne verstümmeln würden. Und das ist doch gut oder? Denn dann sind die Behinderten zu normal, zu langweilig.

Ich würde mir eine Sendung wünschen, in der ein Behinderter, ich weiß noch nicht mal, ob das gerade politisch korrekt ist, der irgendwas erzählen kann, oder irgendjemanden interviewt und weder das Eine noch das Andere hat etwas damit zu tun, Weiterlesen