Aus der Haut gefahren

37215_web_R_by_dixiland_pixelio.deKörperwelten. Vor Jahren schon in der Schulzeit wollte ich die Ausstellung besuchen, stand sogar schon fast an der Kasse. Und dann doch gekniffen. Auch wenn es wohl am finanziellen Aspekt lag. Jetzt habe ich in letzter Zeit Plakate gesehen für die derzeitige Ausstellung in Bochum. Bochum … mit dem Zug fahren. Das will wohl überlegt sein, denn schließlich war ich am Bahnhof noch nicht. Was ist, wenn es da keine Aufzüge gibt? Ok, die sind auffällig, das hätte man eindeutig noch rausgekriegt. Und wenn man im RE gefahren wäre, hätte man Rampen gehabt.

Aber da gibt es noch einen anderen Aspekt. Die Körperwelten an sich. Es wäre nur in Frage gekommen im Zusammenhang Weiterlesen

Eine Bahnfahrt die ist …

SAMSUNG CAMERA PICTURES… aufwendiger als man denkt. Ich wollte nach Köln fahren. Davon mal abgesehen, dass es mit der S-Bahn länger dauert als mit dem RE, waren sie bei den REs so richtig richtig clever und haben die Rampen direkt in den Zug gebaut. Jetzt kann man theoretisch überall da aussteigen, wo man lustig ist. Natürlich nur da, wo es Aufzüge gibt, aber das versteht sich von selbst. Bei der S-Bahn hätte man hingegen das Problem gehabt, Gleis zu hoch, Gleis zu niedrig usw. Und so ein elektrischer Rollstuhl ist nur flexibel in der Auswahl zwischen „schnell“ und „langsam“, nicht bei „Stufe rauf“ „Stufe runter“.

Die Deutsche Bahn bzw. deren Mitarbeiter scheinen die Flexibilität, die sich ihnen durch die REs bietet, nicht zu schätzen zu wissen oder besser gesagt, vielleicht gönnen sie sie mir nicht. Dann war ich 20 Minuten bevor mein Zug kam, da, und hab gesagt, dass ich in den Zug blabla um blabla nach blabla Einstiegshilfe brauche. Da war es wieder, der Grund warum ich so gerne mit Zügen fahre. Ich dachte, das hätte sich in den letzten paar Jahren, in denen ich keinen Grund hatte, mit diesem Rollstuhl die Stadt zu verlassen, geändert. Aber nein, Weiterlesen